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Stein und Feder Buchtipp Nr. 1

„Dieses Buch musst du lesen…“

… sagte mir die ältere, sehr gepflegte Dame und sah mich eindringlich an. Sie hatte mir schon einmal von ihrer persönlichen Nahtoderfahrung bei einer Operation berichtet. „Ich habe es einigen Freundinnen gegeben – denn – genauso ist es. Das sind die gleichen Erfahrungen, die ich mit dem Tod gemacht habe. So ist es“. Sie wirkte firm und resolut. Dann fügte sie etwas traurig hinzu: „Aber ich glaube, keine hat es gelesen. Die ersten 100 Seiten sind sehr amerikanisch. Da muss man durch. Aber danach geht es ab“.

Mit diesen Hinweisen versehen habe ich mich an das Buch „Blicke in die Ewigkeit“ von Eben Alexander gewagt. Eben Alexander ist ein Neurochirurg, der Zeit seines Lebens der reinen Wissenschaft verschrieben war. Er beschreibt seinen Werdegang als Neurochirurg und seine Auffassungen von Nahtoderfahrungen als das letzte Feuern der Neuronen. Doch dann erkrankt er plötzlich schwer. Und hat mehrere Nahtoderfahrungen. Danach schrieb er sein Buch.

Die Schilderungen sind sehr eindrücklich. Und tröstlich. Wir Menschen ohne Nahtoderfahrungen wissen zwar immer noch nicht, wie es nach dem Tod ist. Aber wir können erahnen, wie es sein könnte. Und diese Ahnung habe ich als sehr tröstlich und kraftspendend empfunden. Noch heute denke ich viel an das Buch und die schöne Welt, die es beschreibt. Auch an die alte Dame, die mir noch versicherte, dass sie „ganz gewiss!“ keine Angst vor dem Tod habe.

Wer eine Idee von der Nachwelt erhalten möchte – und wissenschaftlichem als auch spirituellemen Inhalt nicht abgeneigt ist – dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Durch die ersten 100 Seiten muss man tatsächlich durch, „und danach geht es ab!“.

Eure Annette

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